Themenreihen

Hier werden einige meiner schon vorhandenen Themen- und Themenreihen kurz in Texten und Bildern vorgestellt.

Die im Anschluß gezeigten Beispiele sind eine Auswahl aller vorhandenen. Es ist geplant, die Anzahl der Abbildungen im Laufe de Zeit zu ehöhen.

Kartonbilder

Kartons interessieren mich schon seit Jahrzehnten. Zunächst jedoch nur in gefaltetem, flächigen Zustand. Erst später entdeckte ich ihre Volumina und die vielfältigen Perspektiven ihrer Innen- und Außenansichten.

So gelangte ich vom Pappkartonmaterial zu all den möglichen Kästen, Behältern, Schachteln, Kisten, Boxen und Containern. Und somit auch zu jenen Materialien, aus denen sie gefertigt sind.


Da der Haupteinsatz dieser Objekte der Transport ist, führten mich ihre Bezeichnungen, also ihre Ikonographien und Hinweis-Aufdrucke zu der Idee, diese Zeichen aus dem Speditions- und Transportbereich auch im künstlerischen Bereich nutzbar zu machen.

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Tage( )bilder

Tage(s)bilder entwickelten sich im Laufe der Jahre aus meinen Aufzeichnungen in kleinformatigen Kalendern der 50er und 60er Jahre. Später schrieb ich in regelrechte Tagebücher, die ich in Buchbindereien herstellen ließ.

Nach und nach ersetzte ich vor allem die stetig am Tage wiederkehrenden Handlungen und Geschehnisse durch von mir so genannte Icons, die – zumindest mir – zeigten, wofür sie standen.
Irgendwann war ein Tagebuch mit bräunlichen Seiten gefunden und ich beschrieb die Seiten mit weißem Gelstift.

 

Wieder einige Zeit später entstand der Gedanke, doch mehrere Tage auf größeren Flächen als den Tagebuchseiten festzuhalten. Zuerst fasste ich auf größeren Packpapierbögen mehrere Tage zusammen. Doch bald benutzte ich auch stärkere, größere Kartons und Pappen.

 

 

Und noch später verband ich nun mehrere Tage, oft über eine Woche und mehr auf größeren Papierformaten, um in diesen Tage(s)bildern, die von meinem so alltäglichen Leben berichten, nun eben auch noch mit jenen Haltungen, Gedanken, Vorstellungen und Fragen als großformatige Texte aufschimmern zu lassen, die jenseits des Tagesgeschehens grundsätzlich mein Leben bestimmen.

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Objekte

Neben den Bildern entwarf und entwerfe, gestaltete und gestalte ich auch Objekte von Häusern, Innenräumen (Abb.) oder sonstigen Gegenständen bis hin zu Skulpturen.

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Datumsbilder

Auf Bildträgern vielfältiger Materialien wie Glas, Holz, Papier, Stoff, Pappe, Bütten, Karton, Metall bis hin zu jenen des Baustoffhandels, werden die

jeweiligen Daten von Tagen aufgebracht. Das hier gezeigte Beispiel ist auf einem eher konservativen Bildträger, nämlich Bütten, gestaltet worden.

 

Es ergäbe sich ein weites Feld an Aufträgen, wenn sich Personen dafür entscheiden könnten, ihnen persönlich wichtige Tage als Datumsbild in meiner oben vorgestellten Art gestalten zu lassen.

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Gelbe Zettel (GZ)

Wohl 1976 erzählte ich einer Bekannten von Ideen, die ich gestalten möchte. "Und wo halten Sie Ihre Ideen fest?", fragte sie. "Gar nicht," meinte ich und deutete auf meinen Kopf, "Alles da drin!", lachte ich. Doch sie riet mit einer Eindringlichkeit, die ich nie vergessen habe: "Schreiben Sie's auf, schreiben Sie’s auf."

Schon wenige Tage später hatte ich nebenstehenden DIN-A7-großen Zettelkasten (Abb.) mit einer mir damals überaus groß erscheinenden Anzahl an Zettelchen erworben und begann sie - noch eher unregelmäßig - zu füllen.

Zwar notierte ich nach wenigen Jahren diese Ideen dann in Schulhefte, Kladden oder sonstige Leerbücher (Abb.), doch es war dieser Anstoß, der meine späteren Aufzeichnungen und die Bereitschaft dazu, ausgelöst hat.

Von Januar 1992 bis Juni 1997 benutzte ich dann DIN-A4-große Leerbücher (Abb.) Danach zu meiner oben genannten ursprünglichen Idee zurückgekehrt, auf Zettelchen meine Bilder-Objekte-Gedanken-Ideen festzuhalten und in Zettelkästen zu sammeln (Abb. unten).

Erst in einer Übergangszeit noch weiße DIN-A6-Zettelchen benutzt, ehe ich ab Juli 1998 kontinuierlich DIN-A6-große gelbe Zettelchen einsetzte, die ich selbst aus DIN-A4-Blättern schnitt oder riss.

Zwar sind die Gelben Zettelchen (GZ’s) der Platz für das Festhalten erster Ideen und Gedanken und somit jener Ort, wo sie aus der rein geistigen, immateriellen Sphäre in die Bedingungen der realen Welt durch ihre schriftlichen Aufzeichnungen übergehen. So kann man diese Zettel als eine erste Erscheinungsform meiner Kunst verstehen, die zudem einen guten Einblick in die Entstehung, Entwicklung und den Fortlauf meiner Kunst gibt. Darüber hinaus empfinde ich sie auch deshalb schon als eine Art von Werk, weil sie im Laufe der Jahre durch ihre sich verändernden Aufteilungen mit oft aufgeklebten, weißen Bilduntergründen und den sie begleitenden Texten mehr und mehr den Charakter von Bildern angenommen haben. Allerdings ist gerade bei diesen Arbeiten die Präsentation besonders wichtig: tiefe Galerie-Leistenrahmen mir breiten Passepartouts sollen diese kleinformatigen Arbeiten umgeben, die ich allerdings nur als Fotographie oder digitale, eventuell auch von eigener Hand gestaltete Kopie herausgeben möchte.

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Textbilder

Textbilder sind Werke, deren Hauptmerkmale Schriftzeichen, Wörter, ganze Texte, aber möglicherweise auch Ziffern sind.

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Materialbilder

Über viele Jahre assistierte ich der Natur, genauer der Witterung, indem ich ihr Materialien: z.B. Papiere, Pappen, Packpapiere, Kartons, Bleche, Stoffe, Folien und Bütten, zur freien Verfügung stellte, damit sie diese dann gestalte. Darüberhinaus gab ich ihr noch weitere Hilfen, wenn ich a) Pflanzen z.B. auf die ausgebreiteten Materialen gab und - auch nur zur Befestigung - eine Eisenplatte, die alle Materialien einmal am Ort hielt und darüberhinaus auch noch ihren Rost zum Erscheinungsbild der entstehenden Bilder hinzugab.

Darüber hinaus verwendete ich auch viele der vorgefundenen Materialien aus Haus, Garten und Landschaft, um die ihnen innewohnenden Substanzen und ihre Farbigkeit z.B. auf Papiere und Stoffe zu bringen: von Kaffee und Tee über Kirschen und die Säfte von Himbeeren und Brombeeren oder Kirschen bis hin zu Rosen und Tulpen, deren Substanzen ich vor allem in Papiere und Büttenpapiere oft mit grober Kraftanstrengung hineinbrachte, indem ich diese Pflanzen zerrieb, aufrieb, kurzum zerstörte, um so etwas etwas von ihnen - besondere Sinnbilder für zarte Zerbrechlichkeit und Vergänglichkeit - dauerhafter zu bewahren.


Genau diese Art Farben durch Zerreiben, Zerquetschen, Ersäufen, Sieden und Verbrennen herzustellen ist in allen menschlichen Kulturen und Zivilisationen über die Jahrtausende in Gebrauch gewesen und hat mich so stark interessiert, dass ich auch selbst diese martialische Farbgewinnung einsetzte und eigene Sude aus pfanzlichen Materialien herstellte und sie dann mit Stoffen, Papieren und Bütten in Verbindung brachte, damit sie die Inhaltsstoffe und Farben der siedenden Flüssigkeiten in sich aufnehmen konnten.

 

Ich vergesse aber darüber nicht, das dieser Umgang mit Farben auch ein Sinnbild für den Umgang des Menschen mit seiner Umwelt zu sein scheint.

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Digitale Kompositionen

Ausgehend von meinem stetig sich vermehrenden Wissen um die Bildbeabeitungsprogramme und ihrer Ergebnisse möchte ich gestaltete Werke oder Teile aus ihnen auch noch weiter variieren, um so neue Ansichten der ihnen grundsätzlich innewohnenden bildnerischen Möglichkeiten aufzuzeigen und zu nutzen.

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